homepage | album | english

Mt. Washington, New Hampshire

Ein Wochenendtrip am 19./20. Juni 1999 zu den White Mountains in New Hampshire mit Monica & Camille, den hübschesten und charmantesten Mädels vom Campus, Jim und mir. Mt. Washington mit seinen 1917 m ist die höchste Erhebung Neu Englands.

 

Camille und Monica bei einer Rast auf dem Weg zu den White Mountains. Es brauchte sechs Stunden bis zum Ziel.

 

Unsere Gruppe auf Mt. Cannon. Das war sozusagen unsere Aufwärmwanderung am Samstag, bevor wir am nächsten Tag Mt. Washington besteigen sollten. Im Hintergrund sieht man den Highway, wie er sich durchs Tal schlägelt.

 

Jim, Camille, Monica und ich auf dem Gipfel.

Was uns echt wieder auf den Boden brachte, nach Endorphin-Spülung des Kreislaufs bei Erreichen des Gipfels, war die Feststellung, das man auf den Berg auch mit Auto und Zug kommt. Es wäre sonst nicht Amerika. ;)

 

Wir haben es geschafft! Hurra!

Leider existieren keine Bilder vom absoluten Knaller des gesamten Wochenendes. Aber hier ist die Story:

Nachdem wir vom Berg kamen und uns ein Eis gönnten, machten wir uns auf den Nachhauseweg. Wir fuhren schon eine ganze Weile, als mir eine französischsprachige Radiostation auffiel. Wir waren zwar alle wach, aber totmüde. Und keiner schenkte den Straßenschildern viel Aufmersamkeit, wie sich bald herausstellen sollte. Nach anderthalb Stunden Autofahrt - inzwischen war es dunkel geworden - kamen wir an ein dubioses Gebäde, das wie eine Mautstation aussah, was mich beunruhigte, da es auf der Hinfahrt noch nicht stand. Als wir näherkommen lese ich ein Schild "Customs / Duane" und breche in lautes Gelächter aus und trommle an das Dach. Wir waren an der kanadischen Grenze! Wir sind anderthalb Stunden in die falsche Richtung gefahren. Ich habe fast geheult vor Lachen. Es war unglaublich. Aber keinem von uns vieren war es aufgefallen.

Jim hatte so seine Probleme irgendwas Komisches daran zu finden, da wir damit unfreiwillig unsere Ankunftszeit auf den frühen Morgen verlegt hatten, aber inzwischen dürfte er auch darüber lachen. Und kurz vor Sonnenaufgang waren wir dann auch wieder zu Hause.

 

nächste Seite


Oliver Scheck, 2. Juli 2002